
Entdecken Sie ProExpert: Ein vollständiges Präzisionswerkzeug
30/03/2026Milchvieh > Innovation
Neugierig, wie ProExpert in der Praxis funktioniert? Hier finden Sie die Erfahrungen von Landwirten, die dank datengestützter Überwachung, intelligenten Optimierungen und besseren Betriebsergebnissen mit ProExpert arbeiten.Betriebsvorstellung
2009 kaufte ich einen externen Betrieb. 2010 stieg Dirk ein und wir übernahmen zusätzlich den elterlichen Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt melkten wir an beiden Standorten etwa 60 Kühe. Einige Jahre später mieteten wir einen dritten Standort, um tragende Rinder unterzubringen und Platz für mehr Milchvieh zu schaffen. Im September 2015 begannen wir mit dem Bau eines neuen Stalls für die Milchkühe, und im April 2016 starteten wir mit 3 Melkrobotern und 150 Kühen. Im Oktober 2017 wurde ein vierter Roboter installiert und die Herde auf rund 250 Milch‑ und Trockensteherkühe erweitert. Nach dem Bau des neuen Stalls gaben wir den dritten Standort auf, da wir seitdem einen Teil des Jungviehs im alten Milchviehstall unterbringen. Durch kontinuierliche Optimierung erreichen wir heute eine 305‑Tage‑Leistung von 11.000 kg mit 4,14 % Fett und 3,54 % Eiweiß.
Warum haben Sie ProExpert installiert?
Als wir Anfang 2025 die Zusammenarbeit mit Proxani und Robotikspezialist Sam Peeters begannen, gehörte das Monitoring über ProExpert zum Konzept. ProExpert sammelte Echtzeitdaten aus dem Melkroboter und stellte diese sowohl für uns als auch für den Spezialisten übersichtlich dar. Zu Beginn wurden mehrere Roboter‑Einstellungen basierend auf diesen Daten angepasst.
Was waren Ihre Erwartungen?
Wir wollten vor allem schneller reagieren. In der Vergangenheit wurden die Roboterdaten zu wenig genutzt und Einstellungen — insbesondere beim Kraftfutter — kaum angepasst.
Was kam für Sie dabei heraus?
Nach einer detaillierten Analyse mit Sam wurden Schwachstellen und Chancen sichtbar. ProExpert liefert Trendlinien für BSK und Milchleistung nach Laktationsnummer und Laktationsstadium, wodurch wir einen besseren Überblick über die Herde erhielten. Auf dieser Grundlage wurden Anpassungen am Grundfutter und am Transitmanagement vorgenommen, was zu einem Zuwachs von etwa 5 BSK‑Punkten führte. Auch Futteränderungen, wie der Wechsel der Silage, konnten wir dank der Trendlinien gezielt beurteilen und anpassen.
Zu welchen Maßnahmen führte dies?
Wir haben die Kraftfuttertabellen deutlich geändert und beschlossen, weniger Kraftfutter über den Roboter und mehr über die Grundration zu füttern. Auch die Melkerlaubnis wurde in Absprache mit dem Roboterhersteller überarbeitet, was zu einer besseren Verteilung der Melkungen führte.
Was möchten Sie in Zukunft erreichen?
Wir möchten die Lebensleistung pro Kuh weiter steigern — durch höhere Tagesleistung und längere Nutzungsdauer. Da ProExpert die Daten nahezu in Echtzeit analysiert, hoffen wir, schneller reagieren und Verbesserungen präziser beurteilen zu können.